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Unternehmensinfos

  Schall Firmengruppe
  P. E. Schall GmbH
  Messe Sinsheim GmbH
  Schall Kongress

Technische Verantwortung:
P.E. Schall GmbH & Co. KG
Tel: 07025 / 9206-0
Fax: 07025 / 9206-620
E-Mail:info@schall-messen.de

Impressum

Technische Betreuung/System:
deutschSix Offene Systeme GmbH
Am Wallgraben 99
70565 Stuttgart
Email: info@six.de
Schall-Firmengruppe

Die P.E. Schall GmbH & Co.KG bietet in Zusammenarbeit mit den Tochterfirmen umfassenden Messeservice. Die Themen der Veranstaltungen reichen von Industrie, über Technologie, bis hin zu Hobby und sprechen auf Aussteller- und Besucherseite die unterschiedlichsten Zielgruppen an.

Die Firmengruppe umfasst die P.E. Schall GmbH & Co.KG, Messe Sinsheim GmbH und Guard Sicherheitsdienst sowie die Pescha Werbeagentur.

Kunden der Firmengruppe erhalten bei Schall ein umfassendes Leistungsangebot, das kompetenten Support für den individuellen Messeauftritt bietet.

Die Schall Firmengruppe ist in der europäischen Messelandschaft etabliert und baut seine internationale Präsenz kontinuierlich aus.


ÖFFENTLICHE ERKLÄRUNG

„Als freier Unternehmer lasse ich mich weder weglocken noch anstiften!“
Frickenhausen, im Juli 2005 Paul Eberhard Schall vertritt eine klare unternehmerische Position in der öffentlichen Diskussion um den „Messe-Coup“, den „Messekannibalismus“ und den „Messeraub“ und macht deutlich, dass er seine unternehmerischen Entscheidungen nicht von Lockangeboten abhängig macht, sondern von klaren Fakten für die zukünftige Entwicklung seines Unternehmens und seiner Erfolgsveranstaltungen, vor allem aber von den deutlich adressierten Erwartungen seiner Aussteller.

Stellungnahme von Paul Eberhard Schall:
Nachdem nun ein politischer Untersuchungsausschuss gebildet wurde und man sich in einem schwebenden Verfahren befindet, sehe ich davon ab, Einzelinterviews zu geben. Dies dürfte sich nach der nachfolgenden wahrheitsgemäßen und korrekten Darstellung der Geschehnisse und Umstände in einem allgemein gehaltenen Statement wohl auch erübrigen.

Mit meiner freien Entscheidung, unsere Messen von Sinsheim nach Stuttgart zu verlagern wurde in der Landespolitik und in der Presse eine Diskussion über den „Kannibalismus“ der Stuttgarter Landesmesse gegenüber den Regionalmessen losgetreten. Ein „Bubenstück mit Tarnen und Täuschen“ wird mir unterstellt und gar „Messeraub“ der SMK. Die Opposition im Landtag treibt die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses über die Rolle der Landesregierung und des Ministerpräsidenten Oettinger voran. Die Landesregierung wird als „Komplize“ und „Anstifter“ beim Messeraub bezeichnet, die „aktiv Regie geführt“ habe. Zwar bin ich als Kaufmann alter Schule noch immer der Ansicht, dass Inhalte fair ausgehandelter und auf gegenseitiger Vertrauensbasis abgeschlossener Verträge lediglich für die jeweiligen Vertragspartner bestimmt sind und vertraulich bleiben sollten, jedoch ist es aufgrund der größtenteils haltlosen und schlichtweg unwahren Spekulationen und Äußerungen notwendig, den tatsächlichen Sachverhalt dar- und richtig zu stellen.

Ich habe mich in meiner langen Zeit als eigenverantwortlicher Unternehmer noch nie locken oder gar anstiften lassen und dies wird auch in Zukunft niemandem gelingen. Bei meinen Entscheidungen werde ich nie die Regie an andere abgeben – auch nicht an die Landesregierung. Die Verlagerung meiner Veranstaltungen nach Stuttgart ist durch meine persönliche Initiative entstanden, die Verhandlungen wurden immer von dem Gedanken an das Wohl des Unternehmens und an die Sicherung der Arbeitsplätze– mit der gebotenen Diskretion – offen und fair geführt. Eine Verlegung der Messen, weg vom Standort Sinsheim, war schon Monate vor Abschluss der Verträge mit der Stuttgarter Messe und Kongressgesellschaft mbH beschlossene Sache. Es ging einzig und allein noch darum, trotz Aufgabe des Messestandorts Sinsheim einen Messestandort in Baden-Württemberg beizubehalten. Dies ist aufgrund des glücklichen Umstands gelungen, dass sich die Neue Messe Stuttgart parallel dazu von den bisherigen rechtlichen Schwierigkeiten lösen und die Messe auf den Fildern realisieren konnte. Wäre dies nicht der Fall gewesen, wäre die Schallgruppe trotz meiner persönlichen Bindung an mein Geburtsland Baden-Württemberg genötigt gewesen, einen anderen großen Messestandort, sei es in München, Hannover, Frankfurt oder in einer andere Metropole zu wählen.

Wenn ich in den Medien als schwieriger Verhandlungspartner dargestellt werde, dann ist das vollkommen richtig! Denn ich führe Verhandlungen immer mit der Zielsetzung, den Bestand meines Unternehmens zu sichern, das nicht am Tropf öffentlicher Mittel hängt, sondern marktwirtschaftlichen Gesetzmäßigkeiten unterworfen ist. Ich taktiere nicht im politischen Umfeld, sondern suche die optimalen Lösungen für unsere Aussteller, denen ich mit all meinen Entscheidungen verpflichtet bin.

Die Entscheidung für den Messestandort Baden-Württemberg habe ich persönlich getroffen, eine Entscheidung, für die es Alternativen gegeben hätte. Doch genau dieses Bekenntnis zu unserem bedeutenden Wirtschaftsraum und zur Stärkung der Messelandschaft im Südwesten scheint weder in den Medien noch bei der politischen Opposition auf Akzeptanz zu stoßen.

Die öffentliche Diskussion zeigt einen sehr engen Blickwinkel der messepolitischen Dimensionen. Bei den früheren Vertragsverhandlungen und anderen Kooperationsvereinbarungen aus den Jahren 2000 – 2002 der Schallgruppe war die extrem positive Entwicklung der Messeveranstaltungen und die daraus resultierende Überforderung des Messestandorts Sinsheim genauso wenig absehbar wie die Tatsache, dass es 2007 möglich sein würde, in die Neue Messe Stuttgart zu wechseln, da man dort zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal eine entsprechende Rechtsgrundlage darstellen konnte. Die Zukunft der regionalen Messestandorte ist nicht in Gefahr, wenn unternehmerisch sinnvolle Entscheidungen getroffen und die Chance der Messe-Nischen intelligent genutzt werden. Nur auf diesem Weg konnten wir die Messe Sinsheim in unternehmerischer Eigenverantwortung innerhalb von nur 15 Jahren zu einem wichtigen Messestandort entwickeln. Es geht hier nicht um ein entweder oder. Es geht nicht um einen Kampf der Landesmesse gegen die Regionalmessen. Es geht vielmehr um eine grundsätzliche Stärkung des Messestandortes Baden-Württemberg im nationalen und vor allem im internationalen Messekonzert. Die Messelandschaft im Südwesten braucht einen international und national starken Messestandort um gegenüber anderen Regionen zu bestehen und die Attraktivität unseres Wirtschaftsraumes repräsentieren zu können. Dies stärkt auch die Position und die Attraktivität der Regionalmessen.

Bei allen Anfeindungen stehe ich zu meiner Entscheidung und zu unserem Vertrag, denn nach wie vor und aller Diskussionen zum Trotz bin ich fest davon überzeugt, dass wir nur auf diesem Wege in der Lage sind, die gesamte Messelandschaft in Baden-Württemberg nachhaltig zu stärken und auch weiterhin über die Landesgrenzen hinaus zu einem wichtigen Faktor zu machen. Alle abwegigen Äußerungen werden zurückgewiesen und stellen lediglich einen untauglichen Versuch dar, eine positive Entscheidung für Baden-Württemberg schlecht zu reden.

Ich persönlich, wie auch die Mitarbeiter der Schallgruppe freuen sich, unsere Messen künftig in Stuttgart, im Herzen von Baden-Württemberg durchführen zu können, legen jedoch Wert darauf, dass es dabei um eine absolut eigene, unternehmerisch notwendige und sinnvolle Entscheidung handelt.


02 / 08 / 2005

Paul Eberhard Schall

Geschäftsführender Gesellschafter
Messe Sinsheim GmbH



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P.E. Schall GmbH & Co.KG
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